Publikation: Corona-Rohdatenanalyse für Hamburg

Ich beobachte seit Tagen die hübschen Grafiken und Zahlen auf der Coronavirus-Monitor-Karte der Berliner Morgenpost. Da hat jemand gute Visualisierungs-Arbeit geleistet. Ich traue – insbesondere bei so politischen Themen wie Corona – keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälschst habe. Aber ich schau sie mir gern an und suche nach Fehlern und Ungereimtheiten ;-)

In diesem Fall ist das keine große Herausforderung. Als Elektrotechnik-Ingenieur bin ich mit Zahlen vertraut – und hier geht es um relativ einfache Dinge: Menschen zählen und Exponentialfunktionen. Dazu eine veranschaulichende Anekdote: Ein Freund und ehemaliger Kollege von mir hat Mathematik studiert. In der Firma, wo wir zusammen gearbeitet haben, war das bekannt. So kamen manchmal Kollegen mit “mathematischen Problemen” – genauer: Rechenaufgaben – zu ihm. Er sagte dann fast immer: “Lass das den Ingenieur ausrechnen, der kann besser mit Zahlen umgehen als wir Mathematiker”.

Download: Corona-Rohdatenanalyse-Hamburg-von-Christoph-Kobe-v9.pdf. (alte Versionen: v8)

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Direkte grafische Ansicht:

 

Übrigens sah ich heute Morgen bei der Berliner Morgenpost direkt unter der hübschen Karte einen Beitrag mit dem Titel “Lage auf deutschen Intersivstationen noch relativ entspannt”. Jetzt komme ich mit dem gespeicherten Link allerdings auf einen anderen Beitrag mit dem Titel “Coronavirus: Mehr Todesopfer in Spanien als in China”.

Naja, so ist das halt in Zeiten von Corona-Krise. Zum Glück habe ich einen Screenshot von der ursprünglichen Meldung gemacht, den ich hier aber aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentliche.